#Juni15x30 – Das Kleiderschrank-Experiment

Wie wenig ist noch zu viel? Wieviel ist noch zu wenig? Wie viel ist genug? Und mit wie wenig kommst du aus?

In meinem Mai Outfits Beitrag hatte ich ja darüber nachgedacht, ob ich an der June30x30 Challenge von Lee, Andrea und Paige teilnehme. In dieser Challenge wählt man für einen Zeitraum von 30 Tagen (den ganzen Juni) 30 Kleidungsstücke aus, die man (fast) ausschließlich trägt.
Allerdings war ich mir nicht so ganz schlüssig, ob das wirklich etwas für mich ist. Und tatsächlich scheitert diese Challenge bei mir daran, das ich schlicht weg zu wenig Teile in meiner Sommergarderobe habe.

Das hat auch die liebe Micha auf Instagram festgestellt: Mit einer Sommergarderobe von 31 Teilen für sechs Monate, bzw. nun 35 Teilen (siehe meine Neuzugänge im Mai Outfits Beitrag), sind 30 Teile für 30 Tage zumindest für mich keine wirkliche Herausforderung.

Das Kleiderschrank-Experiment - 15 Teile, 30 Tage - und mit wie wenig kommst du aus?

15×30 – Das Kleiderschrank-Experiment

Mit 15 Teilen für 30 Tage sieht das Ganze allerdings schon anders aus.

Ziemlich anders sogar.

Und weil alles andere langweilig wäre, haben Micha und ich spontan beschlossen, im Juni ein kleines Kleiderschrank-Experiment, unsere 15 x 30 Challenge zu starten.

Ab dem 15.06. werden wir also versuchen, mit 15 vorab ausgewählten Kleidungsstücken 30 Tage lang – bis zum 14.07. – zurechtzukommen. #Juni15x30

Die Regeln

Micha und ich haben uns auf folgende Challengeregeln verständigt:

  • Im Vorfeld wählen wir 15 Teile für 30 Tage aus.
  • Gezählt werden wie in den meisten Capsule Wardrobe Konzepten alle Kleidungsstücke, die wir im Alltag tragen: Schuhe, Hosen, Röcke, Kleider, Jacken / Mäntel, Oberteile, Schals / Tücher.
    (Micha trägt im Gegensatz zu mir z. B. nur ganz selten Tücher, ich hingegen fast täglich. Darum zähle ich z. B. mein Tuch mit, Micha nicht.)
  • Sport- oder Schlafsachen, Unterwäsche etc. werden / wird natürlich wie immer nicht mitgezählt.
  • Auch werden Spezialbekleidungen für nicht alltägliche Events – wie in Michas Fall nämlich eine Hochzeit – nicht mitgezählt.
  • Ebenfalls zählen wir Schmuck und Taschen nicht mit dazu, da wir beide in diesen Bereichen auch eher überschaubar aufgestellt sind und uns nicht extra limitieren brauchen.
  • Wenn wir während der Challenge feststellen, dass wir partout ein oder zwei unpassende Sachen ausgewählt haben, mit denen wir auf gar keinen Fall 30 Tage lang durchhalten werden, können wir diese natürlich noch mal austauschen.
  • Außerdem wird es einen Joker Tag geben, an dem wir einen ganzen Tag lang freie Klamottenwahl haben und außerhalb unserer 30 Teile tragen können, was der Kleiderschrank hergibt.

Wozu das Ganze?

Wie wenig ist noch zu viel? Wieviel ist noch zu wenig? Und wie viel ist genug?
Mit unserem Kleiderschrank-Experiment wollen wir unter anderem der Frage nachgehen, mit wie wenig Klamotten Mensch eigentlich auskommen kann und wie sich der Alltag damit gestaltet. Für viele Menschen ist unser Experiment nämlich Alltag.

Auf der einen Seite bin ich davon überzeugt, dass wir mit weniger auskommen, als wir oft denken.

Lies dazu auch meinen Beitrag, warum du dich getrost von 80% deines Kleiderschranks trennen kannst.

Auf der anderen Seite frage ich mich, ob diese Challenge in meinem Alltag überhaupt realistisch umsetzbar ist oder ob ich kläglich scheitern werde. Es tun sich mir nämlich jetzt schon Fragen auf, zum Beispiel die nach dem Waschen…

Vielleicht hilft die Challenge ja auch aufgrund der so extrem limitierten Anzahl von Kleidungsstücken dabei, schnell herauszufinden, ob alles Lieblingsteile sind oder warum sie doch nicht funktionieren.
Diese Erkenntnisse – so stelle ich mir vor – bringen schnell Klarheit über den eigenen Stil, Bedarf etc. und können zukünftige Fehlkäufe verhindern, was wiederum Ressourcen schont.

Wie du mitmachst

Wenn du dir jetzt denkst: „Das kann ich auch!“ oder zumindest: „Das will ich auch ausprobieren!“ dann nutze in den Sozialen Medien den Hashtag #Juni15x30, damit Micha und ich und ggf. weitere ChallengeteilnehmerInnen deine Bilder finden können.

Hauptsächlich werden wir dazu auf Instagram posten.
Hier geht es zu Michas Account. Und hier zu meinem.
Ich werde aber auch auf Twitter nachschauen und ganz sicher auch alles auf Facebook teilen.

Wenn du auf deinem Blog an der Challenge teilnimmst, verlinke doch diesen Beitrag und lass uns unten in den Kommentaren den Link zu deinem Beitrag da! So können wir alle deinen Beitrag leicht finden.

In Michas und meiner Challenge wird es keine täglichen Aufgaben geben. Damit kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen, und dieses Experiment ganz nach deinen Vorstellungen gestalten.

Wenn du aber ein paar Anregungen für deine Beiträge möchtest, dann teile doch…

  • deine #Juni15x30 Kleidungsauswahl
  • deine täglichen oder wöchentlichen #Juni15x30 Outfits
  • erzähle von deinen #Juni15x30 Problemen, von deinen Lösungen
  • hilf anderen bei ihren #Juni15x30 Problemen und freue dich mit ihnen über ihre Lösungen
  • Brauchst du einen #Juni15x30 Joker-Tag oder nie wieder andere Klamotten?
  • Wie geht es für dich nach der Challenge weiter?

Dir fällt sicherlich noch mehr ein, wenn du erstmal dabei bist! Lass es uns unter #Juni15x30 wissen!

Wenn du dich außerdem mehr über das Thema Nachhaltig informieren willst, dir deutschlandweite Praxisbeispiele anschauen und Gleichgesinnte finden und treffen willst, schau auf jeden Fall auf der Seite Eine Welt-Promotor*innen von Micha vorbei! Außerdem berichtet Micha auf Instagram über ihre Weiterbildung zu Mode und Menschenrechten bei der FAIRCADAMY. Folgen lohnt sich also in jedem Fall!

Natürlich zeige ich dir jetzt aber noch eben meine 15 Teile, die ich mir für die #Juni15x30 Challenge ausgesucht habe.

Meine #Juni15x30 Auswahl

Das Kleiderschrank-Experiment - 15 Teile, 30 Tage - die Liste aller Kleidungsstücke

 

Wie sieht das bei dir aus: Challenge accepted? Oder ist diese Mission für dich impossible? ;)

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30 Kommentare

  1. Super Idee und endlich mal ein Anreiz für mich zu schauen, was ich wirklich trage und was weg kann. Mein Problem ist leider immer nur, dass ich schon super viel aussortiert habe (Ca. 20 Kisten), aber die stehen hier jetzt halt rum und zum wegwerfen ist das alles einfach zu schade… Das ärgert mich enorm – hast du da nen Tipp?

    Morgen werd ich meine 15 Teile raussuchen und vielleicht schaff ich es auch, auf dem Blog darüber zu berichten. Ich find die Idee nämlich wirklich klasse!

    Achso und kann es sein, dass auf deiner Collage nur 14 Teile sind, oder hab ich mich jetzt 3 Mal verzählt?! 😉

    Liebe Grüße aus der Nachbarschaft
    Anna

    • Das war wohl gestern echt zu spät 😂 heute Abend kommt Teil 15 😉 und dann auch eine längere Antwort 😚❤

    • So meine Liebe, nun sind es tatsächlich 15 Teile! Da ist mir doch glatt ein schwarzes T-Shirt beim Collage erstellen durch gegangen…
      Nun zu deiner Frage: Auf Utopia gibt es einen guten Artikel dazu: https://utopia.de/ratgeber/richtig-kleider-spenden/ Schau mal, ob du da eine für dich funktionierende Anlaufstelle findest. Und dann würde ich mir ein zeitliches Limit setzen. Jeden Woche eine Kiste wegschaffen. Das braucht einen Nachmittag in der Woche. Schaffst du mehr, auch gut. Die Zeit solltest du dir und für deine gute Laune nehmen. <3 Vielleicht findest du auch jemanden, den du um Hilfe bitten kannst und der für dich Kisten zu vorab verabredeten Annahmestelken mitnimmt. Als Dankeschön gibts nen Eis von dir oder so. :) Oder aber du versuchst komplette Klamottenkisten au den unterschiedlichen Portalen zu verkaufen. Dafür wirds dann wahrscheinlich weniger Geld geben, aber du müsstest dich eben auch nicht mehr ärgern. Auch hier würde ich mir ein zeitliches Limit setzen und direkt von vornherein einen Plan B bestimmen, was du machts, wenn du die Sachen nicht bis Tag X verkauft bekommen hast.
      Ich hoffe, ein paar Ideen sind was für dich. Ansonsten melde dich noch mal. :)
      Ganz liebe Grüße nach "nebenan" zurück! :D Und bis ganz bald! :-*

      • Ja, du hast Recht. Ich brauch so ein zeitliches Limit, sonst stehen die Kisten hier noch im Winter… Ich hab ja auch schon einiges bei kleiderkreisel eingestellt, aber die Dinge gehen ja auch nicht von heute auf morgen weg… Danke für deine ganzen Tipps, irgendwas davon muss ich jetzt einfach mal umsetzen, damit ich den ganzen Kram los werde, der mich hier schon seit Monaten belastet.

    • Liebe Anna,
      ich misch mich hier mal ein:
      Wenn in den Kisten noch Sachen sind, die du grundsätzlich anziehen würdest – dann leg dir doch ein eigenes Lager an und trag nach und nach deine Sachen auf. Das ist nachhaltig und vor allem weißt du selbst, dass deine Kleidung benutzt wird. Sind es aber Sachen, die du auf keinen Fall wieder anziehst – Secondhandläden, Kleiderkammer, Umsonstläden nehme gerne gut erhaltene Kleidung, oft auch Schuhe und besonders gerne auch Winterjacken und so was an.
      LG Nadine

  2. Challenge accepted, liebe Sunray! Ich wollte nach meinem „Ausmisten und Ordnung machen“-Beitrag sowieso schon längst mal über das Thema Capsule Wardrobe schreiben, bzw zum Thema Shopping-Wahn und mit wie wenig Kleidung wir eigentlich auskommen würden. Eure Idee ist klasse, ich werde mir morgen meine 15 Teile zusammenstellen :) Liebe Grüße aus Kärnten, Anita

    • Liebe Anita, ich freue mich ganz dolle das du mitmachst und hatte gehofft, dass die Challenge bei dir auf Bedarf stößt! :) Ich bin sehr gespannt auf deinen Beitrag und wie es dir mit dem Experiment gehen wird! Fühl dich herzlich gedrückt! Sunray

  3. Tanja Joost

    Ich finde 15 Teile für 30 Tage schon eine Herausforderung. Ich bin Reinigungskraft. Und mit den 33 Teilen war es schon nicht einfach. Aber ich mache mit. Ich werde berichten.

    • Hallo liebe Tanja,
      ich finde das ganz toll, dass du dich diesem Experiment stellst! Du bist ja hier gut aufgehoben, es ist für uns alle eine Herausforderung. :) Das Wichtigste ist, sich keinen Stress zu machen. Wenn es mit 15 Teilen für 30 Tage nicht funktioniert, dann änder vielleicht einfach die Anzahl an Tagen oder an Teilen. :) Und ansonsten melde dich einfach, wenn du irgendwo nicht weiter kommst. :)
      Ganz herzliche Grüße an dich!
      Sunray

  4. Moin! :-)
    Ich lese schon eine Weile mit und mir kommt immer wieder eine total doofe Frage auf… wie machst du das mit dem Waschen? Ich denke, ich würde mit wesentlicher weniger als dem Jetzt-Stand auskommen, aber wir sind nur zu zweit und ich mag auch nicht für 5-6 Teile die Waschmaschine anschmeißen, weil der Schrank sonst leer ist. :-/ Handwäsche war natürlich der erste Gedanke, aber das soll auch den Fasern gar nicht so gut bekommen und der Zeitaspekt spielt da ja auch nochmal rein… und trocknen muss es ja auch (das ist ja das Längste eim Waschen – Trockner finde ich nicht so umweltfreundlich, vor allem nicht für so wenig Teile). Ich bin da echt immer wieder am Hadern… eigentlich möchte ich noch mehr rauswerfen, aber gerade im Sommer schwitzt man ja doch auch mal was mehr voll. :D

    • Moin Mau! :)
      Doofe Fragen gibt es ja fast nicht und deine ist es schon gar nicht und wenn es dich beruhigt: du bist nicht die erste, die sich das fragt! :) Ich habe bei der kommenden Challenge auch RIESEN Fragezeichen in den Augen, wie DAS mit dem Waschen klappen soll. Aber: Wenn ich es nicht versuche, werde ich es nicht herausfinden.
      Ich habe über meine Waschroutine schon mal ausführlicher geantwortet und da sich daran nichts geändert hat, kopiere ich dir das aus diesem Beitrag https://theorganizedcardigan.de/2016/09/capsule-wardrobe-outfit-inspirationen-august/ einfach mal rein. Wir sind auch ein 2 Personenhaushalt ohne Trockner.

      Bei mir läuft das wie folgt:
      1. Zwingt mich unser mirkokleiner Schmutzwäschekorb zu ziemlich regelmäßigem Waschen. ;D Ich wasche geschätzt 2x die Woche, was auch durch die Trockenzeit bestimmt wird.
      2. Teile ich meine Wäsche in hell und dunkel, Hygiene (also 60 Grad und höher für Unterwäsche und Handtücher) und „normal“ ein. Ist eine Ladung voll, wird gewaschen. Priorität beim Waschen bekommt der Wäscheberg, der am größten ist, denn da fehlt es auf der anderen Seite auch am meisten im Kleiderschrank.
      3. Ich achte schon größtenteils darauf, was in nächster Zeit so an Terminen oder so ansteht und wasche enstprechend die Kleidung. Ich habe aber nicht das Gefühl, dadurch eingeschränkt zu sein oder das das darauf achten mich irgendwie besonders fordert / „belastet“.
      4. Natürlich kommt es auch mal vor, dass ich beim Waschen aus dem Rhytmus gerate, das merke ich tatsächlich sofort, da ich ja nicht so viele Sachen habe. Allerdings ist es bislang ganz gut kompensierbar gewesen, da es ja eigentlich so sein sollte, das man alle Kleidungstsücke gerne mag und gerne trägt. Außerdem führt das auch mal dazu, wirklich ALLE Klamotten zu tragen, die man so hat. :D Oder mal neue Kombinationen ausprobierne zu müssen. ;) Ich kann jedoch noch besser darauf achten, genug witterungsgeeignete Kleidung zu haben, weil ich schnell friere, auch im Sommer.
      5. Jetzt im Sommer ist das Trocknen kein Problem. Unsere Wäsche kann auf dem Balkon in der Sonne super schnell trocknen. Im Winter haben wir schon eher damit ein Problem, manchmal weichen wir dann auf die Trockner im Waschsalon aus, weil die Wäsche hier dann nur langsam trocknet. Das scheint aber an unserer Wohnsituation zu liegen (nach einem Austausch mit den Nachbarn nach zu urteilen, die ähnliches berichten). Bislang war das kein Anlass, etwas an der Anzahl an Kleidungsstücken zu verändern. Aber ich bin auf den kommmenden Winter gespannt, denn momentan würde ich sagen, ist diese Witterung noch immer eine „Reise“, wo ich noch nicht unbedingt den richtigen Weg gefunden zu haben scheine. Aber auch das empfinde ich nicht als schlimm oder einschränkend, ich sitze ehrlich gesagt ganz gerne mal 1,5 Std im Waschsalon, gucke mir Menschen an oder lese. :)
      Musste ich meine Waschroutine ändern? Hm, ich kann mich ehrlich gesagt nur schwer daran erinnern, wie es vorher war! :D Aber logischer Weise muss ich 50 Teile einmal mehr waschen, als 100 Teile, sofern ich alle 100 Teile auch anziehe. Allerdings ziehen wir meistens ja eh immer die gleichen Sachen an. Wenn ich also von den 100 Teilen immer nur die gleichen 50 anziehe und die darum regelmäßig waschen muss, würde ich mal behaupten: es gibt keinen Unterschied beim Waschen, egal, ob ich nun 50 oder 100 Teile habe. ;)
      Auch hatte ich das Kapazitätsproblem mit der Schmutzwäsche schon „immer“ aufgrund unserer kleinen Wohnung. Das hat auch schon zum am regelmäßigen Waschen dranbleiben „erzogen“. :D
      Ich glaube, das am Ball bleiben beim Waschen ist tatsächlich das wichtigste, auf das es bei wenig Kleidung ankommt. Und vorausschauend planen bzw. eine gute Grundlage mit guten Kombinationsmöglichkeiten haben.

      Im Sommer schwitzt man mehr und darum finde ich es nur folgerichtig, das man dann auch mehr Oberteile im Kleiderschrank hat. Anders wird es wohl nicht gehen. Aber wirklich schlimm ist das ja auch nicht. :)

      Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Antwort etwas helfen?
      Liebe Grüße und vielen Dank für dein Kommentar!
      Sunray

      • Das sind auf jeden Fall schonmal super Tipps, danke, dass du dir immer die Zeit nimmst so ausführlich zu antworten! <3
        Eine Sorge bleibt mir da aber… und zwar die mit der Umweltsache. Waschen verbraucht ja doch recht viel Strom und Wasser und eigentlich versuche ich, eben nur volle Maschinen zu waschen (ich Doofi hab natürlich auch zwecks Kinderplanung letztes Mal eine 7-Kilo-Maschine gekauft statt eine kleine :D) und selbst da haben wir bei Hygienewäsche heute schon Probleme (Schlüppis sind halt nicht so groß wie Jeans xD). Aber ich recherchiere da nochmal etwas und falls ich einen Wow-Moment habe teile ich ihn hier auf jeden Fall! :D

        • Hallo Mau, gerne doch! Du nimmst dir ja auch die Zeit, mir zu schreiben und wir sind hier doch, um uns auszutasuchen. :) Volle Waschmaschinen sind auch mein Weg, und ich bin sehr gespannt, wie wir das alle bei diesem Kleiderschrank-Experiment hinbekommen… :-O Also schreib mir bitte, wenn du da einen Weg gefunden hast! Vielleicht hilft der auch anderen. <3
          Ganz herzliche Grüße, Sunray

          • Hallo ihr 2,
            ich lese hier sehr interessiert mit und bin soeben über euer „Wäschewaschproblem“ gestolpert.
            Ich wasche normalerweise nur 2 Maschinen in der Woche: hell und dunkel. Ich habe keine Kleidung, die es nicht verträgt (darauf achte ich beim Kauf), deshalb wasche ich dunkle Wäsche immer bei 60 Grad. Die meiste Unterwäsche ist bei mir dunkel, sodass die garantiert sauber und rein wird. Helle BHs wasche ich mit der Hand. Dann bleibt mir auch das verGRAUen länger erspart.
            Eine dritte Maschine die ich wasche, ist rote Wäsche. Aber die wird erst gewaschen, wenn sie wirklich voll ist. Das kann schon mal drei Wochen oder so dauern. Sämtliche Rottöne bleiben so länger frisch und abgefärbter Wäsche beuge ich damit gleich vor.

          • Hallo liebe Ina,

            bei meiner normalen Garderobe habe ich auch 2 Ladungen in der Woche und handhabe das genau wie du: was bei mir die WaMa nicht überlebt, passt nicht zu mir. :D
            Für Handwäsche bin ich auch schlicht und ergreifend zu faul, auch wenn mir das in Bezug auf BH´s schon öfter geraten wurde. Vor ein paar Monaten musste ich mal wieder neue kaufen, weil die alten kaputt waren, und da habe ich mir in einem Fachgeschäft mal welche auf einer Preisstufe höher gegönnt. Erst einen zum Test, und nachdem der gut verlief, zwei weitere. Und siehe da: Der Preis scheint sich dort auf die Qualität auszuwirken. Ich habe null Probleme mit denen, trotzt Maschinenwäsche bei 60 Grad.

            Ganz liebe Grüße und Danke für das Teilen deiner Waschroutine! :)
            Sunray

  5. Liebe Sunray,
    ich finde den Ansatz und diese Challenge total spannend!
    Da man ja eh immer wieder Teile neu kombiniert, dürfte mir das nicht schwerfallen. Ich werde mal in meinem Kleiderschrank schauen. :)

    Liebe Grüße
    Ramona

    • Liebe Ramona,
      vielen Dank für deine tolle Rückmeldung! Ich würde mich freuen, wenn du mitmachst und berichtest, was aus deinem Blick in den Kleiderschrank geworden ist!
      Ganz herzliche Grüße!
      Sunray

  6. Liebe Sunray,
    ich frag mich gerade, ob
    nicht in die andere Richtung ausschlägt – also statt mehr, mehr, mehr, weniger weniger weniger…?!?
    Ich bin sehr gespannt auf dein Fazit, vielleicht wird es mir dann klarer. Was ich jetzt denke: Wenn ich nur 15 Dinge tragen, dann trag ich die schneller kaputt, als wenn ich 30 Teile trage und die nach und nach kaputt trage…
    Ich habe gar keine Ahnung wie viel Kleidung ich im Schrank habe – viel ist es nicht. Ein paar Sachen behalte ich noch, weil ich emotional daran hänge und sie gerne noch aufhebe – und den Rest trage ich einfach, und ich kaufe nur noch Sachen, die ich wirklich trage. Weil ich jetzt viel mehr weiß, was zu mir passt und was mir gefällt und nicht anderen.
    Freu mich auf deine Antwort und/oder dein Fazit,
    lg Nadine / milchschaumplus

    • Hallo liebe Nadine!

      Gut, dass du das ansprichst! Auch ich bin generell kein Mensch, der sich beim Thema Minimalismus (ich würde mich auch nicht als Minimalistin bezeichnen) oder Capsule Wardrobe von Zahlen leiten lässt. Scheinbar brauchen aber viele Menschen diese Angaben als (erste) Orientierung. Wenn dies dazu dient, finde ich das vollkommen ok, wenn jedeR dann aber auf sich und seine eigenen Bedürfnisse hört und an sich anpasst, statt sich fremden Zahlen“vorgaben“ anzupassen.
      Auch sehe ich genau wie du die Gefahr, „süchtig“ nach immer weniger, immer aussortieren etc zu werden.
      Beides ist nicht der Hintergrund oder gar das Ziel unseres Experiments. Vielmehr kann es vielleicht sogar dagegen wirken, indem es Grenzen aufzeigt? Darum auch die von mir eingangs gewählten Worte: „Wieviel ist noch zu wenig?“
      Wenn ich nicht danach gefragt werden würde, wüsste ich die Anzahl meiner Sachem auch nicht. Denn ich halte es wie du: ich trage und behalte einfach nur das, was mir gut tut. Nicht mehr, nicht weniger. Dafür musste ich mich aber erstmal damit auseinandersetzen und heraus finden, was das ist.
      Vielleicht helfen Extreme dabei, um dann in der Mitte zur Ruhe zu kommen. :) Das wäre vielleicht das Schönste Fazit an der ganzen Sache. Mal schauen. :)

      Danke für dein Kommentar und deine Gedanken!
      Ganz liebe Grüße zurück
      Sunray

  7. Ui, spannend!
    Während mir 30 Kleidungsstücke für 30 Tage auch relativ einfach umsetzbar erscheint, sieht es mit 15 schon anders aus.

    Für mich ist die Challenge aktuell eher unpassend, weil ich bald für 2,5 Wochen wegfahre (und ich gebe zu, im Koffer landet sowieso immer mehr als man bräuchte… aber das Aussortieren ist auch so schwer…)
    Vielleicht ergibt sich ja in Zukunft nochmal eine ähnliche Challenge. Erscheint mir nämlich sehr hilfreich für Einsteiger wie mich. :)

    Dir, liebe Sunray, aber gutes Gelingen (du rockst das!) und allen anderen Teilnehmern auch!
    Liebe Grüße,
    Chrissi

    • Hallo meine Liebe, vielleicht ist aber gerade auch so ein Urlaub DIE Gelegenheit, dieses Experient auszuprobieren…? ;) Ich danke dir sehr, hab ganz viel Spaß in Finnland (war doch Finnland, oder? Ich bin echt neidisch, aber im liebevolen Sinn, du weißt das <3 :-* Fühl dich herzlich gedrückt und bis ganz bald! :)

  8. Pingback: #Juni15x30 - recklessly-restless.com

    • Hallo Anne, ja, das sind Micha und ich auch! :) Schön dass du dabei bist! :) Liebe Grüße, Sunray

  9. Hallo,
    Das ist eine super Sache, die ich schon seit 2 Jahren lebe, da mein Gewicht sich ständig ändert. Zur Zeit habe ich 2 Jeans, 4 Leinenblusen, 1 Weste, 3 BH s, 3 Tops, 6 Unterhosen, 1 Nachthemd und 1 Paar Schuhe. (Sommerzeit)
    Im Winter hätte ich 2 Jeans, 2 Leinenblusen, 3 Wollpullover, 3 BHS, 3 Tops, 6 Unterhosen, 3 paar wollsocken (selbstgestrickt von Schwiegermama), 1 Nachthemd und 1 paar Winterstiefel.
    Mir gefällt es gut.
    Liebe Grüße Anja

    • Hallo liebe Anja,

      krass! Das nenn ich mal echt wenig, also für mein Empfinden. Und: mit zB nur einem Paar Schuhe merke ich gerade bei deiner Auszählung, würde ich vom Kopf her nicht auskommen. Irgendwie hab ich scheinbar das mentale Bedürfnis oder auch den Gedanken abgespeichert: aber „man muss doch mal seine Schuhe wechseln!“. Spannend, oder? Wie viel Anteil der Kopf bei sowas hat bzw haben kann… :-O Auch mit der Anzahl an Unterhosen, Schlafsachen und Socken würde ich bei meiner jetzigen Waschroutine nicht hinkommen. Wie gestaltet sich das Waschen bei dir? Wie oft wäschst du?
      Vielen vielen Dank für dein Kommentar! Ich würde mich boch sehr über eine Antwort freuen!

      Ganz herzliche Grüße
      Sunray

      PS: meine Stricksocken hab ich alle von meiner Mama. :) <3

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