Wie du produktiv & gesund im Home Office arbeitest: 9 Tipps

Im März dieses Jahres habe ich meinen 9 – 5 Job gegen das Arbeiten im Home Office eingetauscht, um meine Masterarbeit zu beenden. …und ich kann gerade ganz genau deine Gedanken lesen: „Pyjama all days!“. Den ganzen Tag vom Bett aus arbeiten, an keine Zeiten gebunden sein, rund um die Uhr Süßigkeiten essen… CUUUT!
Denn genauso sieht produktiv von zu Hause arbeiten nämlich nicht aus, auch wenn es im ersten – und zweiten und dritten ;) – Moment ziemlich verlockend klingen mag.

Allerdings weiß ich auch, wie schwer es manchmal sein kann, sich im Home Office selber zu strukturieren und jeden Tag aufs neue motiviert an den Schreibtisch zu setzen.
Darum habe ich heute 9 Tipps für dich, wie du produktiv und konzentriert von zu Hause arbeitest, ohne dass deine Gesundheit darunter leidet oder du am Ende ohne soziale Kontakte da stehst!

Home Office 9 Tipps für produktives und gesundes Arbeiten by TOC

 1. Steh jeden Tag zur gleichen Zeit auf

Ok, zumindest so halbwegs. Das ist nicht nur für deinen Körper (Biorhythmus) gut, sondern verhindert auch das „Und dann habe ich aus Versehen bis Mittags im Bett gelegen und dann brauchte ich ja auch nicht mehr mit irgendwas anfangen…“-Problem. Kennst du, oder? Das Problem kennen wir alle. ;)

Wenn du damit ein Problem hast, jeden Tag zur gleichen Uhrzeit aufzustehen, schaffst du aber auf jeden Fall, dir einen maximalen Zeitpunkt zum Aufstehen zu setzen.
Bei mir ist das zum Beispiel 8 Uhr. An manchen Tagen bin ich einfach hundemüde, weil meine Denkmaschine da oben eine Nachtschicht eingelegt hat. Und dann genieße ich meine momentane Freiheit und gönne mir noch eine Runde im Traumland.
Stehe ich allerdings später als 8 Uhr auf, ist das „Und dann habe ich aus Versehen bis Mittags im Bett gelegen und dann brauchte ich ja auch nicht mehr mit irgendwas anfangen…“-Problem nicht nur zeitlich schon verdammt nah…

2. Zieh dich an

Auch wenn der Pyjama noch so verdammt gemütlich ist: Produktiv wirst du darin nicht. In deiner Alltagskleidung kommst du wesentlich schneller in den „offiziellen“ Arbeitsmodus.
Richtig angezogen zu sein erhöht außerdem die Chance, dass du in deiner Mittagspause raus an die frische Luft gehst, dich unter Menschen begibst, dich mal weg vom Schreibtisch bewegst und zum Beispiel gesunde Lebensmittel einkaufst, anstatt VIP-Kunde beim Pizzabringdienst zu werden.
Außerdem ersparst du dir und dem Pizzaboten so auf lange Sicht peinliche Momente. ;)

3. Etabliere Arbeitszeiten

Ja, voll unsexy, ich weiß. Und eigentlich auch der Grund, warum du dich ins Home Office verkrümelt hast: Frei wie ein Vogel im Pyjama… Auch wenn du das jetzt nicht gerne hörst und das Gefühl hast, dich dadurch (wieder) einzuschränken: Meine Erfahrung ist, dass das Etablieren von Arbeitszeiten dir dabei hilft, gesunde Grenzen zwischen Arbeits- und Erholungsphasen zu schaffen.

Feste Arbeitszeiten dienen zum einen dir als Orientierung und verhindern, dass du entweder nur noch arbeitest oder nur noch in den Sozialen Medien rumhängst.
Sie bieten aber auch deinem Umfeld Orientierung. Störungen lassen sich so direkt im Vorfeld einschränken, ohne dass es immer wieder komplizierter Erklärungen bedarf.

Wenn du jetzt beim Lesen gerade schon einen 9 – 5 Allergieschub bekommen hast, kann ich dich wieder beruhigen!
Arbeitszeiten bedeutet ja nicht, 9 – 5 arbeiten zu müssen. Nutze deinen Freiraum kreativ und schaffe dir selber deine Wunsch-Arbeitszeiten!

4. Geh ins Büro

What?! Richtig gelesen. Nicht nur zeitlich, auch räumlich kannst du dir Strukturen schaffen, die dir helfen, in den Arbeitsmodus zu kommen und produktiv zu sein. Darum mein Tipp: Tu so, als ob du ins Büro gehst.

Wenn du tatsächlich ein Arbeitszimmer oder einen Schreibtisch hast, in oder an dem du arbeiten kannst, ist das natürlich einfach umzusetzen.
Arbeitest du aber wie ich zum Beispiel an einem Esstisch, hilft dir vielleicht dieser „Verwandlungs-Trick“, um deine Arbeitsinsel zu schaffen:
Eröffne deine Arbeitstage einfach damit, den Esstisch – oder wo auch immer du arbeitest – in einen Schreibtisch zu verwandeln: Bau dein Laptop auf, leg dir deine Arbeitsmaterialien bereit etc.
Das gleiche machst du Abends andersrum und verwandelst deinen Schreibtisch wieder zurück in einen Esstisch.

Das mag auf den ersten Blick furchtbar nervig klingen, kann aber wie alle Übergangsroutinen ziemlich zuverlässig helfen. Morgens dient es dir als Startzeichen, um dich in den Arbeitsmodus zu versetzen, und Abends signalisiert dir das Aufräumen den wohl verdienten Feierabend und lässt dich schneller abschalten.

5. Der Arbeitsplatz ist zum Arbeiten da

Genau wie bei einem Arbeitgeber, sollte auch dein Arbeitsplatz zu Hause entsprechend deiner Tätigkeit eingerichtet sein. Das schließt notwendige Hilfsmittel mit ein – und alles andere aus. ;)

Ganz egal, welche Arbeitsplatzsituation auch immer du dein eigen nennst: Am Arbeitsplatz solltest du dir angewöhnen, nichts anders zu machen, als zu arbeiten. Das hilft ungemein dabei, sich auf das zu Erledigende zu konzentrieren. Also kein surfen im Internet. Keine Katzenvideos. Kein Essen am Arbeitsplatz und nein – auch kein Fingernägel lackieren (*ups*).

Hört sich lapidar an? Trotzdem scheitern wir im Home Office oft genau an diesem Punkt, nämlich konzentriert an unseren Aufgaben zu arbeiten. Darum mein nächster Tipp:

6. Planen. Vorbereiten. Durchführen.

Sich einen realistischen Plan mit seinen Aufgaben, Deadlines und Zielen schriftlich zu notieren, ist bereits die halbe Miete auf dem Weg zur konzentrierten und produktiven Aufgabenerledigung.

Ich sammele zunächst sämtliche Aufgaben, die erledigt werden müssen, auf einer Monats To-Do Liste. Die Liste des aktuellen Monats gehe ich entweder am Ende oder Anfang jeder Woche durch und sortiere, welche Aufgaben ich in der kommenden Woche erledigen muss. Aus den Wochenaufgaben lassen sich dann Tagesaufgaben runter brechen.

Das setzen von Tages To-Dos kannst du morgens als erstes machen, oder aber am Abend zuvor. Abendliche Planung hat den Vorteil, dass du am nächsten Morgen direkt ins Arbeiten durchstarten kannst. So wirst nicht „aus Versehen“ beim Planen des Tages abgelenkt „und dann war plötzlich schon Mittag und dann brauchte ich ja auch nicht mehr mit irgendwas anfangen…“. ;) You know. Dein Tagesplan dient dir als Marschroute durch den Tag. So gelingt es dir viel leichter, dich zu fokussieren und das (Tages)Ziel im Auge zu behalten.

Der wichtigste Schritt überhaupt kommt aber nach dem Planen: Fang. An. !

„The start is what stops most people. The best way to get something done… is to begin.“
Autor unbekannt

Damit dir das Anfangen auch gelingt:

7. Geh gut mit Ablenkungen um

Fakt ist: Es gibt unterschiedliche Arten von Störungen und wir können nicht jede Störung oder Ablenkung verhindern. Was wir aber machen können ist, die Störungen gezielt zu minimieren oder auszuschalten, die wir beeinflussen können.

Umgang mit Ablenkungen, die wir beeinflussen können

Dafür ist zunächst natürlich gut zu wissen, wo die potentiellen Ablenkungen in deinem Home Office lauern und dich vom produktiven und konzentrierten Arbeiten ablenken.

Emails, Anrufe & Social Media

Unkontrolliert aufpoppende Benachrichtigungen über eingehende Emails oder Social Media Nachrichten solltest du – wenn es geht – ausschalten. Am besten wäre eigentlich noch, Accounts, die zum Prokrastinieren einladen, ganz zu entfolgen. ;) (Jaja, ich weiß; probier es zumindest mal aus, du wirst überrascht sein!)
Browsertabs solltest du nur die offen haben, die du auch wirklich für deine aktuelle Aufgabe benötigst.

Ähnliches gilt für dein Telefon: Wenn es für dich machbar ist, leite eingehende Anrufe zunächst auf deine Mailbox um. Noch besser: Du legst es am besten aus deinem Blickfeld oder – um auf Nummer sicher zu gehen – in einen ganz anderen Raum.

In eingeplanten Zeitfenstern kannst du dann alle Eingänge am besten in einem Rutsch abarbeiten.

Visuelle Ablenkungen & Unerledigte Aufgaben

Oben hatte ich schon kurz angerissen: „Genau wie bei einem Arbeitgeber, sollte auch dein Arbeitsplatz zu Hause entsprechend deiner Tätigkeit eingerichtet sein. Das schließt notwendige Hilfsmittel mit ein – und alles andere aus.“

Eine aufgeräumte Umgebung ohne visuelle Störfaktoren bzw. Ablenkungen kann die Konzentration auf das Wesentliche fördern. Dazu gehört ein aufgeräumter Schreibtisch ebenso wie die erledigte Hausarbeit. Ist gestaubsaugt, die Wäsche gemacht, der Kühlschrank voll, gibt es keine Versuchung und Entschuldigung mehr, nicht zu arbeiten. ;)

Umgang mit Ablenkungen, die wir nicht beeinflussen können

Kommen wir jetzt zu den Störungen, die wir nur eingeschränkt beeinflussen können. Dazu gehören zum Beispiel

andere Anwesende, sprich: Partner, Kinder, MitbewohnerInnen

Du kennst das bestimmt: Du bist gerade richtig schön im Flow – und zack – steht dein Partner, Kind oder Mitbewohner in der Tür und verlangt deine volle Aufmerksamkeit. Hier gibt es in meinen Augen zwei Möglichkeiten, mit dieser Unterbrechung umzugehen:

Du kannst sie direkt im Vorfeld eindämmen, in dem du zum Beispiel ein Schild von Außen an deine Arbeitszimmertür hängst und um Ruhe bittest oder anderweitig deine Arbeitszeiten an dein direktes Umfeld kommunizieren (siehe auch Tipp 3).

Oder du lässt es einfach zu. Der Punkt ist doch der: Wir können nicht jede Ablenkung vermeiden. Aber wir können uns jedes Mal entscheiden, wie wir damit umgehen wollen. Und wenn wir mal genau darüber nachdenken: Klar, die Arbeit zu erledigen ist wichtig, gar keine Frage. Aber am Ende werden wir uns doch mal 10 Minuten Zeit für unsere Mitmenschen nehmen können, um uns anzuhören, was sie uns unbedingt genau in diesem Moment mitteilen müssen. (Natürlich immer vorausgesetzt, dass das nicht zu einem Dauermoment wird. ;) ) Finde die richtige Balance und sei nicht zu streng mit dir und deinem Umfeld!

Lärm

Die Nachbarn spielen „Der Rosenkrieg“ nach – und zwar jeden Tag? Auf der Baustelle auf der Straßenseite gegenüber scheint der Presslufthammer immer genau dann los zu gehen, wenn du für eine besonders schwierige Aufgabe eigentlich Ruhe brauchst?

Glaube mir, mit lauten Nachbarn kenne ich mich aus und kann dir darum nur den Rat geben: Weise sie freundlich aber bestimmt darauf hin, dass sie vermutlich lauter sind, als sie selber wahrnehmen.
Beim Presslufthammer wirst du damit leider wenig Erfolg haben, schätze ich. ;) Versuch es mit Ohrstöpseln – oder wander für den Moment in ein Café aus.

Oder in ein CoWorkingSpace. Noch nie was davon gehört? Dann ändere ich das jetzt mal! :)

8. Setz soziale Kontrolle ein

CoWorking ist im Grund das, was man früher eine „Lerngruppe“ genannt hat. ;) Nur, dass man jetzt nicht mehr mit Bekannten gemeinsam für ein Thema lernt. (Wobei das natürlich auch der Fall sein kann, wenn man das denn gerne möchte. ;) )

Beim CoWorking kannst du dich mit anderen zum gemeinsamen Arbeiten treffen, wenn dir im Home Office die Decke auf den Kopf fällt und du dich mal mit wem anders über deine Projekte austauschen willst.
Getroffen wird sich in einem sogenannten CoWorkingSpace, einem mietbaren und bürotechnisch unterschiedlich ausgestatteten Arbeitsraum. Hier wird das Konzept und wie es entstanden ist ziemlich gut und umfassend beschrieben.

In dem du dich mit anderen zum Arbeiten verabredest, gehst du eine gewisse Verpflichtung ein. Mindestens die der Anwesenheit. Und wenn du schon mal anwesend bist, kannst du auch arbeiten, oder? Bei der sozialen Kontrolle geht es nämlich genau darum: Indem du anderen deine Pläne mitteiltst, steigert das für dich den Druck, diese Pläne auch wirklich umzusetzen. Wie steht man denn sonst vor den anderen und sich selbst da? ;)


In meinen Juli|Zielen habe ich genauer beschrieben, wie ich die soziale Kontrolle für mich einsetze und wie sie mir bei der Erreichung meiner Ziele hilft.


Natürlich brauchst du dir nicht zwangsläufig ein bestehendes CoWorkingSpace suchen, wofür du auch bezahlen musst. Dafür gibt es auch andere Möglichkeiten:

Initiiere selber ein CoWorking

Das hat ein Freund von mir gemacht und seit dem treffen wir uns (fast) jeden Freitag bei ihm zum CoWorken. Neben Schokoriegeln gibt es so auch mal Unterstützung, wenn man bei einem Thema alleine nicht weiter kommt.

Du hast weder Geld, um dir einen Platz in einem CoWorkingSpace zu mieten, noch kennst du jemanden in deinem Umfeld, mit dem du selber ein CoWorking initiieren möchtest? Dann mach es wie ich:

Gründe ein virtuelles CoWorking

Seit ein paar Wochen tausche ich mich virtuell mit einer lieben Bloggerin aus, die auch vom Home Office aus arbeitet. Mindestens einmal wöchentlich chatten wir miteinander, um uns von unseren jeweiligen Wochenzielen zu berichten und gemeinsam zu schauen, was wir in der vergangenen Woche von unseren Plänen umsetzen konnten oder wo es gehakt hat. Aber auch wenn der Schuh mal zwischendurch drückt, weiß ich: Sie sitzt gerade genau wie ich vor dem PC, und ich kann ihr jederzeit eine Nachricht schreiben. Ein gutes Gefühl.

Du findest die Idee mit dem virtuellen CoWorking gut, hast aber niemanden, mit dem du das umsetzen möchtest oder kannst? Dann nutze doch mal die Facebook Suche dafür, dort findest garantiert ein passendes Angebot für dich. Wie wäre es zum Beispiel mit Carinas Femininjas? Sie eröffnet bald ihren virtuellen CoWorkingSpace nur für Frauen!

Soziale Kontrolle kannst du dir natürlich auch ganz klassisch über deine Freunde aufbauen, wenn du nur ungern „Fremden“ von deinen Plänen erzählst.

Wichtig ist einfach, dass sie für dich nicht zur Qual wird. Wenn du dich von dieser Methode zu sehr unter negativen Druck gesetzt fühlst, dann ist dieser Weg nicht der passende für dich! Für welche Variante auch immer du dich entscheidest: Bleib nicht die ganze Zeit mit dir alleine im stillen Kämmerlein! Vieles ist wesentlich leichter mit Leuten an deiner Seite, die dich unterstützen!

9. Achte auf deine Gesundheit

Wenn du im Home Office arbeitest, wirst du wahrscheinlich viel im Sitzen arbeiten. Du wirst an manchen Tagen wahrscheinlich länger arbeiten, als in einem 9 -5 Job. Du wirst weniger Pausen machen. Du wirst nebenbei an deinem Arbeitsplatz essen. – Und du wirst selber wissen, dass du das alles eigentlich anders machen solltest, deiner Gesundheit zu liebe. :)

Darum gibt es zum Schluß noch Tipps, wie du auch im Home Office deiner Gesundheit etwas Gutes tun kannst:

Verbringe deine Pausen wo anders als vor deinem PC bzw. an deinem Arbeitsplatz

Gönn deinem Kopf und deinem Körper einen bewussten Ausgleich zu dem, was sie überwiegend am Tag leisten müssen! Ob du nun einen Spaziergang in der Pause machst oder Abends ins Fitnessstudio gehst – such dir eine Bewegungsart aus, die dir Spaß macht, dann fällt es dir leichter, sie auch regelmäßig zu machen.

Vereinbare regelmäßige Pausenzeiten mit dir selber

Oder verabrede dich mit jemandem zum gemeinsamen Pausen machen, vielleicht auch zum gemeinsamen Essen. Damit tust du dir gleich in mehrerer Hinsicht gut: Bewegung, was anderes sehen und erleben, soziale Kontakte und eventuell sogar gesünderes Essen als zu Hause. ;)

Iss (& trink) das Richtige

Besonders das Thema Essen gewinnt an Bedeutung, sobald du im Home Office arbeitest und ständig die Lockrufe des Kühlschranks oder der Süßigkeitenschublade hörst.

Um nicht in die „Essen ist immer verfügbar, also esse ich auch immer„-Falle zu tappen, gibt es einen ganz simplen Trick. Du ahnst es schon, oder? Genau: Wo es nichts zu Essen gibt, kann auch nichts gegessen werden!
Das heißt jetzt natürlich nicht, dass du sämtliche Lebensmittel aus deinem Home Office verbannen sollst! Umgib dich aber statt mit fettigen Zuckerbomben einfach mit gesunden Lebensmittel wie frischem Gemüse oder Obst. Und das bedeutet wiederum: Dieser Tipp fängt schon beim Einkaufen an! ;)

Sorg für ausreichend Nachtruhe und Schlaf

Ein paar Stunden vor dem zu Bett gehen solltest du deinen PC, dein Laptop oder Smartphone ausmachen. Das blaue Licht der Bildschirme kann sich negativ auf dein Schlafverhalten auswirken, da es ähnlich dem Tageslicht die Produktion von Melatonin, dem sogenannten „Schlafhormon“, verhindert.
Du könntest natürlich f.lux ausprobieren, eine Software, die deinem Bildschirmlicht einen warmen Farbton gibt und damit den störenden und wachmachenden Blau-Effekt verhindern soll. – Aber ganz ehrlich: Ich persönlich bevorzuge dann doch lieber natürliches Abendlicht. Und dein Körper sicherlich auch.

Ein weiterer Vorteil, rechtzeitig vorm ins Bett gehen „abzuschalten“: Dein Gedanken bekommen so auch die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Damit sollte dir das Einschlafen wesentlich leichter fallen, als wenn der Tag in deinem Kopf noch Gedankenkarussel fährt, während bei dir eigentlich schon die Lichter ausgehen. Gut ausgeruht geht es am nächsten Morgen wesentlich leichter weiter!


Willst du wissen, welches Obst und Gemüse gerade Saison hat? Dann empfehle ich dir den Saisonkalender von Nika vom Blog Little Tiger.


So. Und nun ab mit dir unter die Dusche, danach angezogen und los gelegt!

Du willst mir noch kurz ein Kommentar da lassen, wie du dich im Home Office motivierst?
Immer her damit! (Aber danach legst du wirklich los, ok? :) )

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19 Kommentare

  1. Ich mache ja kein Home Office, verbringe aber trotzdem relativ viel Zeit am Laptop. Deswegen kamen deine Tipps gerade richtig. Angezogen bin ich immer, ich habe noch nie einen ganzen Tag im Pyjama verbracht. Da würde ich mich komisch fühlen. Außerdem weiß man ja nie, wer unangekündigt vorbei kommt, und da möchte ich ordentlich gekleidet sein. Und Nr. 6 Planen – Vorbereiten – Durchführen ist auf jeden Fall ein Ziel, an dem ich noch arbeite, was meinen Blog betrifft. Ich bin immer noch eher der spontane Typ und mache es mir damit manchmal unnötig schwer. Aber was nicht ist, kann ja noch werden …
    LG Eva

    • Hallo liebe Eva!

      Ja, man weiß nie, wer vor der Tür steht! ;D
      Auch zu Hause am Laptop und gerade mit Blogarbeiten kann man ja echt die Zeit aus den Augen verlieren. Bevor dann der Nacken schmerzt und man doch nicht das elerdigt hat, was man eigentlich wollte, kann einem ein kronkreter Plan (und eine Eieruhr ;) ) enorm helfen.

      Na, die Resultate sprechen aber auch für dich. ;)

      Ganz liebe Grüße zurück
      Sunray

  2. Auch wenn viele deiner Tipps so selbstverständlich sind, ist es für mich sehr gut, das mal zu lesen! (: es ist sehr schön, weil ich auch bald an zwei Tagen die Woche home Office machen darf, mal gucken! ❤️ Ich wünsche dir einen schönen Wochenteiler. Umarme dich! Clara

    • Liebe Clara,

      eine Erinnerung an Selbstverständliches können die meisten von uns vertragen. ;) Wie schön, dass meine Tipps gerade zur richtigen Zeit für dich kommen! Scheint öfter mal der Fall zu sein, oder? Da war schon mal sowas… :D

      Ganz liebe Umarmungen und einen wunderbaren Wochenstart für dich zurück
      Sunray

  3. Wirklich gute Tipps! Ich muss den Artikel heute Abend gleich nochmal in Ruhe lesen. Auch wenn ich aktuell nur im Schnitt 1x pro Woche von zu Hause arbeite.
    Jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen hilft mir extrem, allerdings beginnt mein Tag doch um einiges früher, nämlich um 5.00 (Lärche… :))
    Das mit dem virtuellen Co-Working finde ich eine klasse Idee. Ich finde es sowieso super sich online mit anderen Bloggern auszutauschen – da macht das alles gleich noch mehr Spass. :)
    x Katharina

    • Liebe Katharina,

      ich freue mich über deinen Besuch und vielen Dank für das Kompliment! :)
      Die Tipps funktionieren bestimmt auch an nur einem Tag in der Woche, auch wenn man dann wahrscheinlich länger braucht, um den für sich richtigen Weg zu finden. ABER: Gut Ding will Weile haben, ne?! ;D
      Als Eule bin ich ja immer wieder erstaunt, wie Mensch so frühes Aufstehen leisten kann… ;D
      Ohja, Austausch mit netten Leuten ist immer eine gute Idee!! :) Wie gut, das wir das schon machen. ;D

      Ganz liebe Grüße
      Sunray

  4. Manchmal geht auch bei mir im Handwerk Home Office, nämlich immer dann wenn ich viele Dinge zu programmieren habe!

    Was an Anziehen angeht: Ja, ich ziehe mich an, aber eben keine Arbeitskleidung! Was gemütliches, ich habe so viel Zeug in dem es sich gut aushalten lässt…finde ich zumindest!

    Essen? Ja, ist da! Ist es sonst aber auch, ich futtere den ganzen Tag über Nüsse, Rosinen und sonstiges Zeug. Auch, wenn ich handwerke.
    Außerdem brauche ich alle paar Stunden mal ’nen Kaffee, das gehört dazu. Aber den mache ich und nehme ihn dann mit an den Tisch.

    Social Media? Ich habe nur Twitter, und sobald der Rechner an ist, ist auch der Client offen. Aber damit kann ich gut leben, denn ich halte es auch aus dort ein paar Stunden nicht draufzuklicken. Wenn doch mal eine Mention rein kommt, dann registriere ich sie über das kleine Popup oben rechts in der Ecke, antworte dann eben wenn ich wieder Zeit habe.

    Geräusche? Ja, ich habe tatsächlich den besten Flow, wenn ich die Kopfhörer auf den Ohren habe! Musik drauf, und auf geht’s! Playlists dazu habe ich zu Genüge, und wenn mir doch mal ein spontaner Song fehlt gibt es die Wartelistenfunktion, und das Ding ist in weniger als 15 Sekunden drin.

    Ich bin schon seltsam, oder?

    • Hallo lieber analogMensch!

      Ich finde dich gar nicht komisch, ganz im Gegenteil: Du kennst dich gut und sorgst entsprechend deiner Bedürfnisse gut für dich. Besser geht es doch fast gar nicht, oder?
      Mit Musik würde ich überhaupt nichts hinbekommen, so rein arbeitstechnisch. Aber wie gut, dass die Menschen da unterschiedlich sind! :)

      Ganz liebe Grüße und einen wunderbaren Wochenstart!
      Sunray

  5. Sehr cooler Artikel und gute Tipps, danke! Einige der Punkte gelten ja aber genau so auch im „echten“ Büro. Z.B. der Part zum „Planen. Vorbereiten. Durchführen“… wobei grade hier sicher viele (mich eingeschlossen ;)) noch enormes Verbesserungspotential haben. Kleine Helferlein wie Trello oder andere Projektmanagement-Tools können hier echt was bringen.
    Zu den Ablenkungen: mir selbst geht es oft so, dass ich im Home-Office viel weniger abgelenkt werde als im Büro. Vor allem natürlich, wenn grade niemand zuhause ist. Aufgaben, für die ich voll Konzentration brauche, kann ich da irgendwie besser durchziehen, als wenn die Kollegen ständig irgendwelche Fragen haben. Für die Aufgaben, die viel Abstimmung erfordern, ist es dann wiederum praktisch „vor Ort“ zu sein.
    Ich finde es daher praktisch, wenn man flexibel zwischen Büro und Home-Office switchen kann. Zu 100% im Home-Office wäre mir persönlich etwas zu arg… da hätte ich Angst vor Vereinsamung ;) CoWorking ist da natürlich eine elegante Zwischenlösung, ich habe neulich auch mal was dazu geschrieben: http://www.arbeitsplatz40.de/coworking-space-tipps-und-software/
    LG Christoph

    • Hallo Christoph, herzlich Willkommen hier und vielen Dank! :)

      Egal ob im Home Office oder an einem externen Arbeitsplatz: Viele Phasen sind in beiden Fällen ähnlich vorhanden (wobei das im Pyjama auf der Arbeit aufkreuzen wohl noch nie Thema war ;)), und drücken sich nur anders aus: Im Büro sind es nicht die Kinder oder MitbewohnerInnen, sondern die ArbeitskollegInnen und die Büroküche, in der ständig irgendein leckerer Geburtstagskuchen auf einen lauert. ;D Man muss dann nur neue Taktiken dafür entwickeln.

      Helferlein wie Trello usw sind definitiv nützlich, wenn man sie sinnvoll einsetzt. Ich kann dem Spruch jedoch immer wieder zustimmen: Das Problem sitzt meistens vor dem PC. ;) Von daher fängt man wohl am besten bei sich selber an; finde ich zumindest.

      Ich finde nicht nur deinen Beitrag über´s CoWorking spannend! Ich schreibe meine Masterarbeit nämlich gerade über den Einsatz von MOOCs in Unternehmen als potentielle Lernarrangements. ;) Deinen Beitrag über die Automatisierung von Arbeit fand ich gut! :)

      Viele Grüße in´s hoffentlich nicht zu einsame Büro! :)
      Sunray

  6. Ich kann mich den anderen Meinungen nur anschließen. Und gerade Punkt 2 ist schon sehr wichtig. Denn man soll auch nach aussen hin nicht wie ein „Rumlümmler“ wirken :) Also gehört da auch noch Haare machen/kämmen dazu.

    Das Thema „Gesund arbeiten“ ist bei uns im Unternehemn eigentlich das, worum sich alles dreht und worüber ich auch blogge. Wir haben mal 80 Tipps für den gesünderen Büroalltag unter zusammengefasst. Da ist bestimmt noch was dabei, was noch nicht bekannt ist :)

    • Hallo Stephan,
      waschen und Haare kämmen habe ich jetzt mal voraus gesetzt. ;)
      Hm. Ich tue mir ehrlich gesagt immer recht schwer mit Aussagen wie „man soll nach Außen“… Mir geht es in meinem Beitrag eher um die Rückkopplung zur inneren Einstellung, die ich mit meinem eigenen Außen bewirke. Im Pyjama kommt bei mir keine richtige Arbeitsatmosphäre auf. Richtig angezogen hingehen schon eher. Dass das auch Vorteile für meine „Außenwirkung“ hat (die ich im Home Office ja aber eh nur eingeschränkt habe, oder? ;) ), ist natürlich ein Bonus für mich. ;)
      Interessante Tipps; ein Betriebliches Gesundheitsmanagement kann da sicherlich auch dem / der einzelnen weiterhelfen, die Büromöbel ergonomisch einstellen zu lassen. Naja. Zumindest den Angestellten. ;D
      Viele Grüße
      Sunray

      • Hallo Sunray, mit den Haaren bezog ich mich tatsächlich auch auf die innere Einstellung. Vor ner Weile hatte ich auch noch längere Haare (Naturlocken) und da habe ich gemerkt, dass zerwurschtelten Haare noch gar nicht in den Arbeitsmodus gekommen bin :)

        Die Außenwirkung ist halt schon ein Thema bei mir ( Dorf – die Leute gaffen schon mal durchs Fenster ). Und ab und an gibt es ja auch ein Kundengespräch vor Ort :)

  7. Pingback: Link Love #05 - ANNA WASSMER

  8. Liebe Sunray,

    ich kann alle Tipps zu 100% unterschreiben. Vor allem das Anziehen … Wenn ich richtig fancy drauf bin, schmink ich mich „sogar“ noch richtig. So komm ich nicht in Versuchung, mich in die weiße Bettwäsche zum Nickerchen hinzulegen.😜

    Was ich letztes Jahr für mich entdeckt habe, ist Vitamin D. Denn wenn die Anfahrtswege zur Arbeitsstelle fehlen und man sich in seiner Homeoffice-Höhle verbuddelt, ist ein Vitamin-D-Mangel vorprogrammiert. Seit ich darauf besonders achte, fühle ich mich viel wacher und bin konzentrierter – sogar im Mittagstief.

    Viele Grüße
    Alex

    • Liebe Alex,

      :D über deinen fancy Schmicktipp zur Nickerchenvermeidung im Bett musste ich sehr lachen! Ein super Trick, wie schön, dass du ihn hier teilst!! Ich glaube, solch externe Hürden bewirken wirklich etwas, auch wenn sie im ersten Moment zum Schmunzeln einladen. :)

      Das mit dem Vitamin D aufgrund von Tageslichtmangel ist nochmal ein guter Hinweis. Ein Arzt kann bei Beschwerden sicherlich zielgerichtet eine Diagnose stellen und geeignete Präparate empfehlen. Guter Hinweis, danke Alex!

      Viele Grüße zurück
      Sunray

  9. Einen wirklich tollen Blog hast du hier, fast mit allen Themen, die mich auch interessieren :)
    Ich bin über Instagram darauf gestoßen und stöbere jetzt sicher schon seit 2 Stunden, weil ich ständig noch einen neuen Post zum lesen finde – schlimm :D
    Die Home Office Tips finde ich wirklich super und sollte echt mal anfangen, die auch umzusetzen. Am Montag dann ;)

    Liebe Grüße,
    Kati

    • Hallo liebe Kati,

      deinen Blog habe ich auch auf meiner Leseliste stehen (Instagram sei Dank! :))! :)
      Ich freue mich, dass dir meine Themen und Beiträge so gut gefallen! Dankeschön für die Rückmeldung! <3
      Erzähl mir dann mal, wie du ab Montag mit der Umsetzung meiner Home Office Tips zurecht gekommen bist!

      Gutes Gelingen, aber erstmal ein schönes Wochenende und liebe Grüße
      Sunray

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