Aufgeräumt! Woche 9: Hobby & Schreibwaren

Hallo ihr Lieben, wie geht es euch? Seid ihr noch fleißig am Aufräumen? Für diese Woche stehen beim Aufräumfest die Kategorien „Hobby & Schreibwaren“ auf dem Plan.
Gerade den Schreibwaren kann ich ja nicht widerstehen, wogegen sich wirkliche Hobbyutensilien bei mir eher bedeckt halten. Trotzdem werfen wir da diese Woche gemeinsam einen sortierenden Blick drauf.

Zu den Schreibwaren zähle ich diese Woche auch die Sachen zum Basteln und Geschenke einpacken: Geschenkpapier, Schleifenbänder, Luftballons & Luftschlangen ;), Bastelpapiere, Tuschkasten, Schneidebrett.
Zu den Schreibwaren, die wir so haben, zählen: Stifte, Umschläge, Briefmarken, Grußkarten, Mappen, Papier, leere Notizbücher, Schreibblöcke. Alles Dazugehörende lagert bei uns bereits  an einem sehr passenden Platz, in unserem Sekretär. Dort „horte“ ich ebenfalls meine Filofaxe.

Auf geht’s also mit Woche 9 und den

Schreibwaren

Aufgeräumt Woche 9 Hobby und Schreibwaren

Auch wenn es ob der möglichen Massen schwer erscheint, auch für diese Kategorie gilt: zunächst erst einmal einen Überblick verschaffen, alles auf einen Haufen zusammen tragen und dann aussortieren.

Vorbereitungen

Allerdings gerade wegen der Massen vor allem an Kleinteilen in dieser Kategorie bevorzuge ich auch hier das Zusammentragen und aussortieren anhand von Unterkategorien, sowie ich es auch in den vergangenen Wochen immer wieder gemacht habe. So erschlagen einen mögliche Massen an Sachen nicht, man behält besser den Überblick und fühlt sich nicht so überwältigt und bleibt noch handlungsfähig.

Dafür mache ich es mir auf dem Fußboden mit einem Hörbuch gemütlich, dann geht das Ganze doch viel leichter.
Wer befürchtet, sich zu lange in dieser Kategorie mit den vielen kleinen Teilen aufzuhalten, dem kann ich empfehlen, sich einen Timer / eine Eieruhr zu stellen.
Außerdem notwendig: Behälter für Müll und vielleicht noch einen für Sachen zum Verschenken.

Aufgeräumt in 2016 Woche 9 Vorbereitungen treffen by TOC

Umdenken schafft Platz

Und dann geht’s auch schon los mit dem Ausräumen & Sortieren.
Erst wenn alle Schubladen (oder was es bei euch ist) leer und nur noch die Sachen übrig sind, die Freude bereiten, geht es wieder ans Einräumen.

Hilfreich finde ich hier ein Überdenken von alten Unterkategorien. Zum Beispiel trenne ich nun schöne Bastelpapiere von (ebenso) hübschen Notizbüchern. Bei den Notizbüchern landen nun auch alle Klebezettel.

Notizbücher und Klebezettel gehören jetzt zusammen by TOC

Bei den Briefumschlägen lagere ich nun alle Postkarten, die sich vorher auch mit unter die schönen Bastelpapiere geschmuggelt hatten. Bastelutensilien lagern nun mit den Sachen zum Geschenkeeinpacken zusammen.

Das stehende Aufbewahren ist definitiv hübscher, platzsparender und übersichtlicher. Und man kommt besser an einzelne Sachen ran.

Umdenken schafft Platz by TOC

Teilweise habe ich ein paar Behälter aus den Schubladen aussortiert und siehe da: Die Sachen lassen sich so an einigen Stellen viel besser verstauen.
An anderen Stellen lassen sich die so ausrangierten Behälter sinnvoll wieder einsetzen, wie zum Beispiel beim Geschenkband, was ja gerne mal außer Rand und Band rumfliegt (zumindest bei mir).

Aufgeräumt in der Schublade Geschenkband by TOC
Wer Muße hat, kann dafür natürlich richtige Boxen basteln; dann sieht es noch hübscher aus. Oder wer Platz dafür hat, die Bänder auf Halterungen auffädeln, sodass sie sich ganz einfach abrollen lassen.
Für mich reicht die Ordnung so schon aus, mehr Platz habe ich auch gar nicht.

Stifte werden natürlich auch alle ausprobiert, ganz ehrlich: Den Teil mag ich am liebsten!

Stifte ausprobieren und aussortieren das mag TOC am liebsten

Ich persönlich mag die Trennung zwischen Bunt- und Filzstiften sowie „Nutz“stiften. Diese Eigenkreation an Unterkategorie steht bei mir für Kugelschreiber und Bleistifte.

Stifte fein sortiert by TOC

Hobby

Nun zu den Hobbysachen. Ich persönlich habe ja nicht so viel in dieser Kategorie vorzuzeigen. Generell zählt ja auch jeder unterschiedliche Sachen dazu, angefangen vom Filme schauen (Woche 5: DVDs), Kochen / Backen (siehe letzte Woche: Küche), Basteln (dann siehe oben), Handwerkern, Sport… etc. Die Palette ist ja schier unerschöpflich.

Generell gilt aber: Egal, welche Kategorie aufgeräumt wird, zunächst wird alles, was dazu gehört und sich im Haus / in der Wohnung versteckt, auf einem Haufen zusammen gesucht.
Also beim Schneidern zum Beispiel alle Stoffe, Garne, Scheren, Nadelkissen, Maßbänder, Nähmaschinenzubehör.
Auch beim Handwerkern ist es dasselbe: Jegliches Werkzeug wird im Haus / in der Wohnung, im Keller, auf dem Dachboden oder draußen im Gartenhäuschen oder in der Garage zusammen gesucht, dann aus- und sortiert. (Das geht natürlich, wie in der Küche auch, mit den großen, schweren Geräten nur bedingt / nicht.)
Erst ganz zum Schluß wird nach Verstaumöglichkeiten geschaut.

Gib den Dingen ein Zuhause

Bei der Aufbewahrung finde ich es immer besonders hilfreich, alles Zusammengehörende auch an einem Platz aufzubewahren. Und am besten an dem Platz, an dem ich die Sachen brauche bzw. benutzen will.
Nichts ist nerviger, als zum Beispiel mit dem Handwerkern anzufangen, um dann mittendrin feststellen zu müssen, dass der Kleber irgendwo anders ist, aber nicht da, wo ihr ihn gerade braucht. Das erspart nicht nur Frust, sondern auch Zeit.
Vielleicht habt ihr sogar die Möglichkeit, euch im Haus / in der Wohnung einen kleinen Hobbybereich einzurichten, an dem ihr alle eure zusammengehörenden Hobbyutensilien lagern könnt. Da kann manchmal auch schon eine Schublade ausreichen, und ihr hättet trotzdem alles an einem festen Platz.

Wohin mit den aussortierten Sachen?

Nach dem Aufräumen leer by TOC

Über aussortierte Schreibwaren und Bastelmaterialien freuen sich bestimmt Kindergärten und / oder Schulen.
Dies kann je nach Hobby auch auf ausrangiertes Freizeitequipment zutreffen, wie zum Beispiel Werkzeug, Handarbeitsutensilien, Kochzubehör.

Oder aber ihr spendet die Sachen an Fairkaufhäuser oder andere gemeinnützige Organisationen. Fragt doch mal bei eurer Stadtverwaltung nach, welche Institutionen Bedarf haben.

Natürlich kann sich bei einigen Sachen auch der Verkauf entweder via Internetverkaufsportalen oder auf dem Flohmarkt lohnen.

Vielleicht habt ihr in eurem Freundeskreis auch jemanden, der sich über ein paar von euren Stiften und Notizbüchern freut?
Oder jemand hat Lust, ein Hobby auszuprobieren, wofür ihr Equipment habt, welches ihr aber ehrlicher Weise gar nicht mehr nutzt; dann ist doch jetzt die beste Zeit, jemand anderem zu einem neuen Hobby zu verhelfen.

So, das war´s diese Woche schon mit der Theorie; bleibt mehr Zeit zum Hörbuch hören Klarschiff machen.

Was habt ihr für Hobbys?

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4 Kommentare

  1. Hallo liebe Sunray!
    Zwar habe ich deine „Aufgeräumt“-Reihe nur so am Rande verfolgt (shame on me!), aber beim Thema Stationery musste ich dann doch reinlesen (jaaa, ich bin ein Stationery-Nerd).
    Ich habe auch viel zu viel Zeug angehäuft, wovon ein Großteil noch nie benutzt wurde – und es vermutlich auch nie wird. Die Idee, Bastelmaterialien und Schreibwaren z.B. an Schulen zu spenden, finde ich daher echt gut!
    Auch der Tipp, nicht genutztes Equipment an Freunde zu verschenken, ist super. In einem Anfall von „ich will jetzt häkeln lernen!“ habe ich mir vor einiger Zeit mal diverse Nadeln und Wolle gekauft… und sie in der Ecke liegen lassen. Irgendwann wurde es mir dann zu blöd. Ich wusste, ich fange nicht mehr an und so schrieb ich eine Freundin an, die sehr viel häkelte, und schenkte ihr alles. Alleine für ihre Freude hat sich die Aktion schon gelohnt. :)

    Fürs kommende Wochenende nehme ich mir jetzt jedenfalls vor, meine Schreibwaren auszumisten. Ich berichte dann :D

    Danke für die Anregung und bis bald! <3
    Chrissi

    • :D Also wirklich kein shame on you!! Wie schön, dass du dich trennen und damit anderen eine Freude bereiten konntest! :) Ich bin dann mal gespannt, wen es am bzw. nach dem Wochenende „trifft“ ;)
      Sehr gerne und bis gleich in deinem Postfach ;D <3

  2. hotfrozenpasta

    Also ich finde deine Aufräumen-Reihe super. Du strukturierst alles sehr schön und ich denke so kann es in gewisser Weise auch Spaß machen. Wobei ich sagen muss, dass ich eh jemand bin, der eigentlich kein Problem damit hat, sich von Dingen zu trennen. Denn Ausmisten schafft nicht nur Platz in der Wohnung sondern auch im Kopf :) Ich habe bisher allerdings zu vieles weggeworfen und möchte jetzt evtl auch mehr spenden oder verschenken (Bücher bringe ich aber auch zu Bücherschränken und Klamotten in Container).
    Ich ziehe Ende September um, deswegen habe ich keine 14 Wochen, aber einige Kategorien habe ich schon nebenbei erledigt und werde mir vielleicht 1-2 Sachen pro Woche vornehmen :)
    Liebe Grüße

    • Hallo! :)
      Aufräumen im Äußeren ist defintiv auch Aufräumen im Inneren, da gebe ich dir 100% Recht! :)
      Ich freue mich, wenn du deine gut erhaltenen Sachen weiter geben möchtest. Oft kann man so jmd anderen noch eine große Freude breiten, dass finde ich auch einen wichtigen Part im eigenen Ausmistprozess. Zu merken, das es sich um Ressourcen handelt, die umsichtig genutzt werden sollten.
      Ich wünsche dir einen wunderbaren und guten Umzug und einen tollen „Neuanfang“ in deinem neune, aufgeräumten Zuhause, in dem du dann hoffentlich nur noch Sachen hast, die dir Freude bereiten! :) <3

      Ganz herzliche Grüße!
      Sunray

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