QuickTippTuesday: Mehr als nur eine Plastiktüte – eine Tüte für viele Fälle

Ich mag: Müllvermeidung, „Sparen“ und LifeHacks. Und zusammen bedeutet das: Ich bin richtig gut darin, Plastiktüten oder Verpackungen als Mülltüten zu zweckentfremden.
Leider finden noch immer gefühlt viel zu viele Plastiktüten den Weg in unseren Haushalt. Darum habe ich beschlossen, sie nicht einfach als Müll enden zu lassen, sondern ihnen noch eine letzte Aufgabe zu geben.

Plastiktütensammelsurium by TOC

Normale Plastiktüten werden dabei als Mülltüten umfunktioniert, das spart zusätzlich auch noch mal die Anschaffung von extra Mülltüten. Ganz besonders „stolz“ bin ich auf meine Entdeckung, dass sich für kleine Badezimmermülleimer nicht nur „richtige“ kleine Plastiktüten eignen, sondern zum Beispiel auch die Verpackung von Toilettenpapier.

Verpackung zweckentfremdet als Mülltüte by TOC

Der Höhepunkt der Plastiktütenschlacht und meines Einsatzes findet bei mir allerdings immer im bzw. nach dem Urlaub statt: So viele Tüten wie im Urlaub bekomme ich selten auf´s Auge gedrückt und irgendwie kann ich mich dann nie so dagegen „wehren“ wie bei mir zu Hause.
Weil ich die aber auch im Urlaub nicht einfach wegwerfen kann, hat dies zur Folge, dass sich auf dem Rückweg aus dem Urlaub in meinem Gepäck bestimmt fünf, sechs Plastiktüten tummeln.
Zwei, drei werden schon mal unterwegs für die schmutzige Wäsche zweckentfremdet, bevor auch sie zu ihrer letzten Aufgabe als Mülltüte antreten.

reuse your plastic bags please by TOC

Letztlich wäre gar keine Mülltüte das aller Beste. Das ist aber nicht immer realisierbar. Darum habe ich mit der Weiterverwendung meinen Weg gefunden.

Und ihr? Habt ihr noch ein paar Ideen, wie man eigentlichem Verpackungsmüll noch eine letzte Aufgabe geben kann?

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2 Comments

  • Reply
    analogMensch
    30. Juni 2015 at 19:22

    Ich versuche, immer möglichst wenig Plastiktüten mitzubringen! Gelingt wie du schon sagst nicht immer.

    Gerade auf dem Wochenmarkt greift dieser Blödsinn wieder um sich, weil die Händler jetzt aus „Hygienegründen“ nichts mehr in die Stoffbeutel der Leute packen dürfen. Schwachsinnige Regelungen ey!
    Ich lasse mir jetzt jeden Apfel einzeln in die Hand geben, dann kann ich sie selbst einpacken.

    Oder in all den Klamottenläden, wo sie einem das Zeug ungefragt in die Plastiktüte stopfen und in die Hand drücken, bevor man überhaupt etwas sagen kann. Zum Glück kaufe ich sehr selten neue Klamotten!

    Beim Discounter habe ich jetzt sogar schon oft gehört, wie die Kassierer und Kassiererinnen den Leuten geraten haben die Plastiktüten zu nehmen statt die Stoffbeutel, weil die Stoffbeutel eben über einen Euro kosten und die Plastiktüten nur 19 Cent.
    Ich glaube einfach, die haben das mit der Mehrfachnutzung nicht verstanden!

    Alles was sich notgedrungen noch sammelt versuche ich als Müllbeutel zu nutzen. Habe letztens erst die Sammlung in der Abstellkammer radikal minimalisiert. So viel wie sich da schon gesammelt hatte kann kein Mensch verwerten! Jetzt habe ich die die noch brauchbar waren alle mal fein und säuberlich gefaltet und – wie sollte es anders sein – in einem Stoffbeutel gestapelt :D

    Was sollen wir eigentlich noch mit diesem ganzen Plastikwahnsinn? Muss wirklich jeder noch so kleine Scheiß noch mal separat verpackt sein?

    • Reply
      The Organized Cardigan
      2. Juli 2015 at 9:30

      Guten Morgen und vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Ich sehe das genau wie du und das mit dem Markt habe ich in ähnlicher Form auch schon erlebt („Ich packe ihnen das mal in eine Tüte, die Möhren sind ja ganz dreckig.“ – Äh, das ist Erde. Und meinen Jutebeutel kann ich waschen. Ich brauche keine PLASTIKtüte.). Und einzeln verpackte Bonbons in extra Tüte, usw. Da versuche ich mittlerweile auch drauf zu achten, aber es ist wirklich tricky. Wenn ich irgendwo in den Läden eine Tüte einfach aufgedrückt bekomme, sage ich immer, das ich keine möchte und dann „müssen“ die Verkäuferinnen immer wieder alles auspacken. Man könnte mich halt vorher fragen, nech. Es ist oft, wie du schon beschreibst, eine unreflektierte Handlung in den Geschäften, und das MUSS sich ändern. Zzt. bin ich am überlegen / dabei, den in meinen Augen unnötigen Verpackungsmüll direkt nach dem Einkauf in den Läden zu lassen, damit die Läden auf das Problem aufmerksam werden. Bald steht wieder ein Urlaub an, Ziel dieses Mal: keinen Müll mehr über die Landesgrenzen mitbringen. ;)

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