weekview compact note – ein Praxisbericht von Ann-Kathrin (Gastbeitrag)

Auf Instagram hatte ich vor ein paar Tagen schon eine kleine Andeutung gemacht, dass eine liebe Freundin und ich etwas aushecken und heute ist es soweit: *Tada!!* – ich habe meinen ersten Gastbeitrag auf The Organized Cardigan! :)

Anfang des Jahres hatte Ann-Kathrin mir schon ihren noch unbenutzten Kalender „weekview compact note“ ausgeliehen, damit ich ihn euch vorstellen konnte. Und darum freue ich mich ganz besonders, dass sie heute selber zu Wort kommt und ihren Praxisbericht über das vergangene halbe Jahr mit diesem Kalender mit uns teilt. Los geht´s… :)

Gastbeitrag AnnKathrins Kalenderliebe Praxisbericht by TOC

Kalenderliebe – mein Mr. Right-Kalender

Handy vs Papierkalender by TOCFrüher hatte ich immer einen Taschenkalender bis das Zeitalter der Smartphones und mein Diensthandy diesen abgelöst haben.
Seitdem erinnerte mich das kleine Ding immer an meine Termine und bot viele Möglichkeiten meine Zeit zu verplanen.
Ganz glücklich war ich mit dieser technischen Errungenschaft nicht. Da für mich 2015 das Jahr des Wandels und Wechseln sein würde, wollte ich einen treuen und unterstützenden Begleiter für diese Zeit.

Im weekview compact note habe ich diesen gefunden. Ein innovatives Zeitmanagementsystem, das mehr als ein reines Termin-Verwaltungs-Instrument für mich geworden ist. Es stehen mir verschiedene Planungshilfen für die Planung und Gestaltung meines Jahres zur Verfügung. Gleich zu Beginn ist Platz für Persönliches, also wem gehört dieser Kalender und eine grobe Inhaltsangabe, was mich wo im Kalender erwartet. Dann gibt es eine Einführungs-Doppelseite zu den Prinzipien und zum Umgang mit dem Kalender.

Ziele - eine Übersicht fürs ganze Jahr by TOC

Mit einer Doppelseite zu Jahres- und Lebenszielen beginnt der Kalender. Also einmal kurz Durchatmen und Jahresziele definieren, deren Erreichung ich dann sogar auf die einzelnen Monate aufteilen kann. Die Lebensziele kann ich für die nächsten sechs Jahre im Auge behalten. Weiterhin durchatmen und keine Gedanken an die Tatsache des Alterns verschwenden. ;-) Wenn das alles erledigt ist, beginnt das Blättern durch den Jahresüberblick 2015 und 2016 mit je einem Quartal pro Seite, Ferienplaner für Deutschland und Österreich, hier fehlen für Deutschland die Feiertage sowie eine Zeitzonenkarte.

Dann beginnt das erste Quartal: hier kann ich meine Quartalsziele notieren, priorisieren und Monatsziele definieren. Hier wird erstmal großzügig geplant.

Quartal Überblick by TOC

Auf der nächsten Doppelseite kann ich das Quartal dann konkreter beobachten und in tageweisen Eintragungen mich und meine Zielerreichung selbst kontrollieren: Wie oft und wie lange bin ich gelaufen, wie viele Stunden im Nebenjob gearbeitet, wie viel Zeit mit ehrenamtlicher Tätigkeit verbracht.

Quartal Detailübersicht by TOC

Für jede Kalenderwoche steht mir dann eine Doppelseite zur Verfügung. Eine kurze Wocheninspiration in Form eines Zitats regt zum Nachdenken an. Auch hier kann ich meine Wochenziele priorisieren (A-C) und habe immer die kommenden zwei Wochen im Blick.
Für die Termine der Wochen stehen zwei Spalten zur Verfügung mit je 5 Zeilen pro Spalte und Tag. Ich habe mich für die Aufteilung in Spalte 1: Beruf und Spalte 2: Privat entschieden.
Mit verschiedenen Stiftfarben zu arbeiten habe ich schnell wieder verworfen, da ich nicht mehrere Stifte mitschleppen wollte. Allerdings bin ich dazu übergegangen, quartalsweise eine Stiftfarbe zu benutzen, zum Beispiel: Quartal 1 = lila, Quartal 2 = türkis.

Wochenüberblick by TOC

Nach 53 Kalenderwochen ist das Jahr vorbei, hier schließt dann der Kalender mit Platz für Kontakte. Hier ist relativ wenig Platz für die Dokumentation von Adressen und der Buchstabe T fehlt. Wer also Menschen mit dem Anfangsbuchstaben T im Nachnamen oder Vornamen (ich sortiere meine Kontakte gerne nach Vornamen) kennt, sollte die Adressen lieber auswendig lernen. ;-)

Zum Abschluss gibt es einen Themenspeicher mit viel Platz für Informationen und Notizen. In 20 selbstdefinierbaren Listen – liniert (für die weniger Kreativen gibt es Listenvorschläge) und 64 Notizseiten – kariert.

Themenspeicher by TOC

Anfänglich habe ich dieses Angebot nur zögerlich benutzt, es sollte ja alles schön aussehen. Aber immer noch einen Block für Notizen mitschleppen und diese ausgerissenen Seiten dann nicht wiederfinden war ich schnell leid, also kritzel ich jetzt alles, was ich aufsammeln, bewahren oder erinnern möchte, in diesen Kalender. Von spontanen Fragen, wichtigen Ereignissen und schöne-Wörterlisten, gibt es auch schnöde To-Do-Listen und Notizen oder Arbeitsergebnisse.
Ein Inhaltsverzeichnis schafft den Überblick, welche Themen ich angelegt habe. So finde ich die Informationen schnell wieder, da der komplette Kalender mit Seitenzahlen versehen ist und die Listen- und Notizseiten zusätzlich mit einer Nummer.

Notizseiten Übersicht by TOC

Ganz hinten dann und für meine Bedürfnisse überflüssig gibt es eine Doppelseite mit zwei Wochenkontinui. Leider lässt sich mein Leben nicht in Wochentage strukturieren bzw. ich habe keine festen, wöchentlich wiederkehrenden Termine. Die letzte Seite hat dann neben dem Impressum des Herstellers noch Platz für wichtige Rufnummern (hier vielleicht einfach alle Thorstens oder Thieles eintragen ;-) ) sowie eine Legende für Symbole zur Terminbeschreibung.

beim Planen by TOC

Das ist er… Mein Begleiter für meine Handtasche, den Nachtschrank oder Wohnzimmertisch. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ihn aus der Tasche ziehen kann und in ihm blättern darf. Er ist für meine Planung gut strukturiert. Wenn ein Tag mit seinen fünf Zeilen voll ist, ist auch kein Platz mehr für Termine, so unterstützt er mich, und begrenzt automatisch meinen Hang mich allzu viel zu verplanen. Mich mit den Fragen nach meinen Aufgaben in der Welt und meinen Lebenszielen zu konfrontieren war für die Planung dieses Jahres äußerst wichtig und inspirierend. Es hilft bei der Strukturierung und Priorisierung meiner Zeit und lässt mich meine Fähigkeiten sinnvoll einsetzen und weiterentwickeln.

Abschließend noch die Ausstattungsdetails zu meinem Mister Right:

• Maße: 18 x 1 x 12 cm,
• Hardcover,
• Fadenbindung (bleibt offen liegen),
• 2-farbiger Druck (türkis und grau)

Dank des Nachrüstsets (Froschtasche und Stiftschlaufe) habe ich immer einen Stift parat und kann lose Zettel in einer Einstecktasche aufbewahren.

farbige Stifte für die einzelnen Quartal by TOC

Noch kurz zum Thema Stift:
hier empfehle ich einen Tintenroller mit metamorpher Tinte. Korrigiert Schreibfehler oder Terminänderungen durch Reibungswärme dank einer Kunststoffkugel am Stiftende. Für jedes Quartal benutze ich eine andere Farbe, da ich es gerne bunt mag und so habe ich eine gewisse Ahnung, in welcher (Stiftfarben-) Epoche ich den Termin eingetragen habe.

Als Fazit nach sechs Monaten kann ich sagen, dass er einfach wunderbar ist. Die einzelnen Planungshilfen nutzte ich noch nicht so ausführlich, wie es mir der Kalender ermöglicht, aber dafür habe ich ja noch ein knappes halbes Jahr Zeit. Denn dafür steht ja auch das weekview Konzept: erkennen – tun – wurzeln – planen!

(Dies ist kein gesponserter Beitrag. Alle Produkte hat Ann-Kathrin selber bezahlt. Der Beitrag spiegelt ihre persönliche Meinung und Erfahrung wieder.)

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