Nachhaltige Geschenke: Schenk Freude!

Weihnachten steht vor der Tür! Und damit nicht nur die alljährliche Frage „Was schenke ich?“, sondern bei manchen auch die Panik „Was bekomme ich geschenkt?!“ ;) .

Mit dem Alter (das hört sich jetzt schlimmer an, als es ist ;) ) ist bei mir nicht nur das Unbehagen gewachsen, etwas geschenkt zu bekommen, was ich nicht haben will, sondern auch der Drang, dies den Schenkenden irgendwie mitzuteilen. Möglichst sanft. Möglichst ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen.
Das ist bei Geschenken allerdings ein nicht ganz einfaches Unterfangen, welches an der ein oder anderen Stelle auch schnell mal missglückt. Resultat: beleidigte Lieblingsmenschen, aus „Versehen“ kaputt Gegangenes, Frust vorm nächsten Fest.

Mögliche Lösungen für das Problem:

  1. Finde rechtzeitig heraus, was die Beschenkten wirklich gerne haben wollen.
  2. Halte dich an Ihre Wünsche!

Beim Schenken geht es darum, dem Empfänger eine Freude zu bereiten. Im besten Fall hat man/frau selber natürlich auch noch Spaß beim Verschenken und ich persönlich würde nie etwas verschenken, wo ich nicht dahinter stehe. Und es ist doch nichts bedauerlicher, wenn jemand seine Zeit und sein Geld für etwas ausgibt, was dann nicht entsprechend gewürdigt wird.

Was jemandem gefällt, lässt sich gut bei gemeinsamen Unternehmungen, Besuchen oder Gesprächen herausfinden. Eigentlich ganz naheliegend und einfach und doch direkt vor einem Fest auf einmal nicht mehr als Option in unserem Kopf.
Einfacher ist es also, schon einige Zeit vor einem anliegenden Event mit Geschenkoption aufmerksam zuzuhören oder zu beobachten, wofür sich jemand zur Zeit interessiert.

Ist diese Variante aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich oder will man/frau auf Nummer sicher gehen, bietet sich immer noch eine Lösung an, die viele von uns noch aus Kindertagen kennen: ***Der Wunschzettel!***

Die direkte Frage „Was wünschst du dir denn?“ erhält in der Regel eine „Ein-Wunsch-Antwort“ (man/frau will ja nicht gierig erscheinen! ;) ).
Beim Wunschzettel hingegen besteht die Möglichkeit für die Geschenkeempfänger mehrere Wünsche angeben zu können. Aus diesen können die Schenkenden dann auswählen und so noch einen Überraschungsmoment bei der Geschenkübergabe bereiten.

Die Wunschzettel-Variante ist übrigens in meinem Umfeld nun seit ca. zwei oder drei Jahren zu einer funktionierenden Lösung geworden, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut und immer öfter angewendet wird. Dieses Jahr lese ich nicht nur Wunschzettel, sondern schreibe selber einen. Und dann denke ich jedes Mal, wenn ich das Geschenk in den Händen halte, voller Freude an die- oder denjenigen, die bzw. der es mir geschenkt hat! :)

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3 Comments

  • Reply
    Nicole
    9. Dezember 2014 at 19:39

    Bei uns bekommen nur unsere kleinen Pelzigen, sonst niemand. Weder mein Mann noch ich legen Wert auf Geschenke. Unser größtes Geschenk haben wir ja auch schon (nämlich uns vier als Familie), was sollte das noch toppen?! ;-) Wir „praktizieren“ das jetzt schon seit Jahren und ich mag es so.

    Es ist sicherlich etwas anderes, wenn man noch eine Familie hat (also Vater, Mutter, Geschwister), aber da ich die nicht habe, muss ich mir darüber keine Gedanken machen. Allerdings: Meine (unsere) Freunde bekommen immer ganz individuelle Weihnachtspost, über die sie sich mehr freuen, als über so manche Geschenke, wie sie uns immer wieder wissen lassen. Darauf könnte ich nicht verzichten. Es macht einfach zu großen Spaß.

    Ein Wunschzettel ist aber eine wunderbare Idee, so hat man die Wahl und man schenkt der anderen Person auch wirklich nur das, was er oder sie auch wirklich möchte. Und so solls ja auch sein.

    Liebe Grüße
    Nicole

    • Reply
      The Organized Cardigan
      10. Dezember 2014 at 11:22

      Eure Pelzigen sind auch echt Zucker“ SO FLAUSCHIG! :-)
      Weihnachtspost basteln (bis auf dieses Jahr, da gibts wunderhübsche fertige) und verschicken wir auch jedes Jahr! Ich mag die Zeit, sich hinzusetzen und jedem lieben Menschen wenigstens einmal im Jahr handgeschrieben ein paar Gedanken zu senden (inkl. kleinem Bastelunikat ;-) ). Schickt ihr eure Post „pünktlich“ zu Heiligabend oder schon zum Nikolaus?
      Liebe Grüße zurück :-)

      • Reply
        Nicole
        16. Dezember 2014 at 11:38

        Danke für das Kompliment, das macht mich als „Mami“ sehr stolz. ;-)

        Wir verschicken die Post immer ca. eine Woche vor Weihnachten, das hat sich irgendwie so ergeben. Vorher käme mir nicht wirklich in den Sinn.

        Liebe Grüße
        Nicole

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