Nachhaltiger Leben – Des einen Gerümpel ist des anderen Freud´

Entrümpelungskationen dienen in der Regel den Entrümpelnden selber zur Erleichterung von Dingen, die sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr haben wollen.

Manche Sachen sind leider nur noch ein Fall für die Tonne, andere hingegen – und das ist meistens der Großteil – sind viel zu schade zum Wegschmeißen.

Und was des einen Gerümpel, kann des anderen Freud´ werden!

Nachhaltiger Leben - Des einen Gerümpel ist des anderen Freud

Nachhaltiger Leben – Des einen Gerümpel ist des anderen Freud´

Mir ist es jetzt schon ein, zwei Mal passiert, dass ich Dinge von lieben Menschen geschenkt bekommen habe, die selber damit nichts mehr anfangen konnten, aber wussten, dass ich ein Auge auf die Sachen geworfen hatte. Und so bekam ich die Glücklichmacher hübsch verpackt entweder zum Geburtstag oder zu Weihnachten und freue mich nun jedes Mal, wenn ich sie anschaue, anhöre oder auf ihnen sitze ;) .

Natürlich sollte man/frau nur Sachen in dem Zustand verschenken, in dem man selber etwas bekommen möchte. Außer man/frau weiß ganz genau, dass die Pattina der abgeliebten Dinge genaus das ist, was die Beschenkten daran mögen.

Ist grade kein Fest mit Geschenkoption in der Nähe und / oder finden sich im eigenen Umfeld keine neuen BesitzerInnen für noch gut Erhaltenes, gibt es je nach Entrümpelungsgut auch noch andere Möglichkeiten, anderen (und sich selber!) eine Freude zu bereiten:

Zum Einen gibt es im Internet Plattformen, auf denen die eigenen Sachen nicht nur verkauft, sondern auch verschenkt werden können. Wählt man/frau die Option „An Selbstabholer“, muss dies mit keinerlei Kosten für einen selber verbunden sein.
Ähnliche Möglichkeiten können Zeitungen oder ein Aushang im Lebensmittelladen um die Ecke bieten (vorher bitte fragen! ;) ).

Zum Anderen ist es in manchen Stadtvierteln erlaubt, außen auf trockene, überdachte Kellerfenstereinbuchtungen für alle Vorbeikommenden die Dinge gut sichtbar zu platzieren, die ein neues Zuhause suchen. Mit einem Zettel „Zu verschenken“ versehen wissen alle gleich Bescheid.
Bei mir im Viertel ist dies möglich und auf diesem Weg hat schon das ein oder andere Teil von mir durch wen anders eine neue Verwendung gefunden.

Ich finde dabei nicht nur den Müll-Vermeidungs-Aspekt gut, sondern auch die Möglichkeit, den Dingen einen neuen Wert zu geben. Und findet man selber so etwas, kann es manchmal wie ein kleiner Schatz sein. :)

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4 Comments

  • Reply
    analogMensch
    9. Dezember 2014 at 14:35

    Vielleicht gibt es in deiner Gegend eine „Free Your Stuff“-Gruppe auf Facebook!

    Ich liebe diese Gruppen einfach! Man kann das Zeug was man nicht mehr wirklich braucht verschenken und andere damit beglücken, und ab und an findet man selbst auch praktischen Kram!
    Die Magnetwand über mir zum Beispiel habe ich daher, sie hält mir viel Papierkrieg vom Tisch fern. Oder das kleine Holzkistchen, in dem ich jetzt Dinge wie ein Notizbuch, Tintenpatronen, und Locher und all das lagere was vorher wird hier herumflog.

    Such mal nach solch einer Gruppe, du wirst sicherlich fündig :)

    • Reply
      The Organized Cardigan
      10. Dezember 2014 at 11:26

      Danke für die Anregung, ich bin jedoch nicht bei FB. Aber ich finde es klasse, das es solche Gruppen gibt :)

  • Reply
    Tessasraum
    9. Oktober 2016 at 22:45

    Ich bin Teil einer Mamagruppe, die sich regelmäßig trifft. Seit einiger Zeit bringt jede von uns zum Treffen drei Dinge mit, die zum wegwerfen zu schade sind, aber die selber nicht mehr genutzt werden. Manchmal hat man, zumindest wenn der Fokus auf dem Reduzieren liegt, das Pech, dass man mehr als drei Teile wieder mitnimmt ;-) Für Kleidung würde ich ja mal zu gerne einen SWAP organisieren. Hast du schon mal bei so was mitgemacht?

    • Reply
      Sunray
      10. Oktober 2016 at 8:23

      Guten Morgen!
      Leider nocht nicht, obwohl hier in Braunschweig auch immer wieder welche angeboten werden. Aber jedes Mal, wenn eine war, hatte ich entweder gerade keine Klamotten mehr zu tauschen oder keine Zeit.
      Zu euren Treffen: Haha, na, so sollte das ja eigentlich nicht sein. ;D Wobei: wenn immer etwas Brauchbares dabei war. ;)
      Ganz liebe Grüße und einen schönen Wochenstart!

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