Ready for take-off: FLY

The Fly Lady steht für ein Ordnungssystem, welches Marla Cilley (als The FlyLady) basierend auf dem Ordnungssystem „Sidetracked Home Executives (SHEs)“ von Pam Young und Peggy Jones an ihre Bedürfnisse angepasst hat und nun schon seit 1999 mit Interessierten auf der ganzen Welt teilt.
„FLY“ steht dabei als Akronym für „Finally Loving Yourself“ und Marla Cilley hat sich mit ihrem System das Ziel gesetzt, anderen dabei zu helfen, den Haushalt und das Leben mithilfe von Routinen (wieder) in den Griff zu bekommen und gute Gewohnheiten zu etablieren, die einem/r gut tun und zufrieden mit sich selbst sein lassen.
Dafür gibt sie mit ihrem Team auf ihrer mittlerweile recht umfangreichen Website Tipps und stellt unter anderem auch kostenlos ihr „Control Journal“ zum Download zur Verfügung.

Das Control Journal empfinde ich als so etwas wie eine Schaltzentrale oder Gehirn: dort steht alles drin bzw. wird alles eingetragen, was man/frau wann erledigt haben will bzw. erledigen muss. So werden Aufgaben nicht mehr vergessen, sind aber „aus dem Kopf“ raus.
Tagen, Wochen und Monaten werden dafür immer wiederkehrende Schwerpunkte zugeordnet:
Zum Beispiel: Montags: Fokus aufs Saubermachen; dienstags: Freier Tag; mittwochs: Einkäufe und Erledigungen…
In der ersten Woche eines Monats werden Flur und Esszimmer gründlicher sauber gemacht und aufgeräumt; in der zweite Woche im Monat wird sich die Küche gründlicher vorgenommen…
Im Monat Oktober wird sich dem Papierkram gewidmet, im September ging es um das rechtzeitige zu Bett gehen…

FlyLady ist es wichtig, dass man/frau sich selber nicht zu viel zumutet und Babyschritte geht, denn das Chaos ist in aller Regel auch nicht an einem Tag entstanden, warum sollte es also an einem Tag wieder beseitigt werden können? ;) Ihr „Trick“ ist es, in kleinen, kontinuierlichen Schritten zum Ziel zu kommen und sich so auf dem Weg gut zu fühlen.

Mich begleitet FlyLady schon seit meinem Studium in wiederkehrenden Phasen, mal mehr, mal weniger intensiv. Einiges aus ihrem System habe ich versucht umzusetzen, nicht alles passte, dass muss es aber auch nicht. So wie FlyLady selber ein „fremdes“ System an ihre Bedürfnisse angepasst hat, so ermuntert sie auch ihre LeserInnen, es ihr gleich zu tun.
So steht bei uns selten was in der Spüle und bevor ich ins Bett gehe, räume ich erstmal alles auf, damit ich nicht morgens schon im Chaos aufwache. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, tun mir meine täglich gleichen Abläufe gut, um den letzten Rest Arbeit abzustreifen und wirklich zu Hause anzukommen.
Auch wenn ich es nicht immer tue, wenn ich es nicht muss, aber sobald ich ausgehfertig angezogen bin, verläuft mein Tag viel aktiver, als wenn ich ihn komplett im Schlafanzug verbringe (was ich auch sehr gut kann ;) ).
Und wir haben ein kleines, freundliches, gelbes „Journal“ (was aber keiner von uns so nennt), in dem unter anderem unser Kalender mit allen Terminen enthalten ist und ich fleißig jede Woche die Erinnerungshilfen für die Wochenaufgaben weiter klebe (bislang allerdings, ohne sie wirklich „abzuarbeiten“ ;) ).

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